Kennen Sie auch das Sandkorngefühl im Auge? Das können Sie dagegen tun | Taucha kompakt

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Veröffentlicht am 20.08.2026 15:29

Kennen Sie auch das Sandkorngefühl im Auge? Das können Sie dagegen tun

Brennen, Jucken, Rötungen oder das Gefühl, ständig etwas im Auge zu haben: Trockene Augen können im Alltag sehr unangenehm sein. Rund zehn Prozent der Deutschen kennen die Beschwerden nur zu gut. Doch woher kommen sie – und was kann man dagegen tun? - ein Ratgeber der Parthe Apotheke Taucha.

Belastete Augen brauchen Pflege, wie etwa Augentropfen. Das Team der Parthe-Apotheke berät gern dazu. (Foto: KI-generiert)
Belastete Augen brauchen Pflege, wie etwa Augentropfen. Das Team der Parthe-Apotheke berät gern dazu. (Foto: KI-generiert)
Belastete Augen brauchen Pflege, wie etwa Augentropfen. Das Team der Parthe-Apotheke berät gern dazu. (Foto: KI-generiert)
Belastete Augen brauchen Pflege, wie etwa Augentropfen. Das Team der Parthe-Apotheke berät gern dazu. (Foto: KI-generiert)
Belastete Augen brauchen Pflege, wie etwa Augentropfen. Das Team der Parthe-Apotheke berät gern dazu. (Foto: KI-generiert)

Anzeige. Unsere Augen sind täglich vielen Belastungen ausgesetzt: lange Bildschirmzeiten, Klimaanlagen oder Zugluft können die Augenoberfläche reizen. Auch Kontaktlinsen, hormonelle Veränderungen und bestimmte Erkrankungen wie Diabetes, rheumatische Erkrankungen oder Rosazea können trockene Augen begünstigen. Auch einige Arzneimittel können die Bildung oder Zusammensetzung des Tränenfilms beeinflussen.

Wenn der natürliche Tränenfilm aus dem Gleichgewicht gerät

Hinter trockenen Augen steckt häufig eine Störung des natürlichen Tränenfilms. Dieser besteht aus drei Schichten: Die Schleimschicht sorgt dafür, dass die Tränenflüssigkeit gleichmäßig auf der Augenoberfläche haftet. Die wässrige Schicht versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die äußere Fettschicht verhindert, dass die Tränenflüssigkeit zu schnell verdunstet.

Ist der Tränenfilm instabil, verdunstet die Flüssigkeit schneller und die Augenoberfläche trocknet aus. Besonders häufig liegt ein Mangel an der schützenden Fettschicht vor. Eine mögliche Ursache können verstopfte oder nicht ausreichend funktionierende Meibom-Drüsen am Lidrand sein.

Tränenersatzmittel helfen

Bei trockenen und gereizten Augen können sogenannte Tränenersatzmittel die Beschwerden lindern. Sie befeuchten die Augenoberfläche und unterstützen den natürlichen Tränenfilm. Je nach Zusammensetzung gibt es dünn- und dickflüssige Augentropfen, Gele, Salben sowie ölhaltige Sprays und Tropfen. Welche Variante geeignet ist, hängt von der Stärke und Ursache der Beschwerden ab. In der Parthe Apotheke beraten wir Sie gern individuell.

Unser Tipp aus der Parthe Apotheke:

Lassen Sie sich bei trockenen Augen individuell von uns beraten. Wir finden das passende Präparat, um Ihre Beschwerden zu lindern.

    Bei leichten Beschwerden wie müden oder gelegentlich trockenen Augen helfen häufig dünnflüssige Tropfen. Sie enthalten feuchtigkeitsbindende Substanzen wie Hyaluronsäure und können mühelos mehrmals täglich angewendet werden.

    Bei stärkerem oder chronischem Trockenheitsgefühl können dickflüssigere Gele sinnvoll sein. Denn sie verbleiben länger auf der Augenoberfläche und sorgen dadurch für eine intensivere und länger anhaltende Befeuchtung. Da sie vorübergehend die Sicht beeinträchtigen können, eignen sie sich besonders für die Anwendung am Abend oder vor dem Zubettgehen.

    Ist die Fettschicht des Tränenfilms gestört, können ölhaltige Augentropfen Linderung verschaffen. Sie ergänzen die fehlende Lipidkomponente und reduzieren dadurch die Verdunstung der Tränenflüssigkeit. Moderne Tränenersatzmittel enthalten mehrere Komponenten des natürlichen Tränenfilms. Bei empfindlichen Augen sind außerdem konservierungsmittelfreie Präparate zu bevorzugen – vor allem dann, wenn die Tropfen regelmäßig angewendet werden.

    Können Medikamente zu trockenen Augen führen?

    Auch bestimmte Medikamente können trockene Augen begünstigen. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt und neu auftretende oder zunehmende Beschwerden an den Augen bemerkt, sollte die Ursache ärztlich abklären lassen. Auch ein Medikationscheck kann sinnvoll sein, um eventuelle Nebenwirkungen auszuschließen.

    So lassen sich trockene Augen im Alltag vermeiden

    Mit einigen einfachen Tricks lässt sich trockenen Augen vorbeugen:

    • 20-20-20-Regel: Etwa alle 20 Minuten für 20 Sekunden in die Ferne schauen – idealerweise rund sechs Meter weit.
    • Ausreichend trinken: Eine gute Flüssigkeitsversorgung unterstützt den Körper und damit auch die Augen.
    • Zugluft vermeiden: Ventilatoren und Klimaanlagen sollten nicht direkt auf die Augen gerichtet sein.
    • Lidrandpflege: Regelmäßige Wärme und sanfte Lidrandmassage können die Funktion der Meibom-Drüsen unterstützen.

    Wann sollte man zum Augenarzt gehen?

    Treten die Beschwerden dauerhaft auf, werden sie stärker oder kommen Schmerzen, ausgeprägte Rötungen, Lichtempfindlichkeit oder eine Sehverschlechterung hinzu, sollte die Ursache augenärztlich abgeklärt werden.

    Ihr Team der Parthe-Apotheke erwartet Sie

    Öffnungszeiten:

    • Montag bis Freitag: 08.00- 18.30 Uhr
    • Samstag: 08.00-12.00 Uhr

    Parthe-Apotheke
    Inh.: Dr. Kerstin Sonntag
    August-Bebel-Str. 13d
    04425 Taucha
    Tel.: 034298/68626


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